Veränderung in der Psychoanalyse - Selbstreflexionen des Analytikers in der therapeutischen Beziehung

od Chris Jaenicke
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Chris Jaenicke Veränderung in der Psychoanalyse - Selbstreflexionen des Analytikers in der therapeutischen Beziehung
Chris Jaenicke - Veränderung in der Psychoanalyse - Selbstreflexionen des Analytikers in der therapeutischen Beziehung

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Opis

Was führt zu Veränderungen in einer Therapie? Es ist die therapeutische Begegnung: Die spezifische Wechselwirkung der subjektiven Welten im analytischen Prozess verändert Patient und Therapeuten. Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es dabei zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Analytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen. Um zu verändern, müssen wir uns selbst verändern lassen. In diesem Sinne ist nicht nur die Therapie, sondern auch Heilung und Scheitern des analytischen Prozesses ko-konstruiert.


Zielgruppe:
- PsychoanalytikerInnen
- tiefenpsychologisch arbeitende Therapeuten
- Gestaltpsychotherapeuten

Współtwórcy

Autor:
Chris Jaenicke

Dalsza informacja

Tłumacz:
Elisabeth Vorspohl
Regine Strotbeck
Fragment:
"Vorwort von Donna Orange "Die Posaune wird ertönen", weissagt der Bass in Georg Friedrich Händels berühmter Arie, "und wir werden verwandelt werden". In der Psychoanalyse erschallen zwar keine Posaunen, doch wenn wir uns der intersubjektiven Komplexität, zu der uns Chris Jaenicke einlädt und herausfordert, nicht verschließen, werden auch wir eine tiefe Wandlung erfahren. Wir sind, um ihn selbst zu zitieren, "aufgerufen, unsere fundamentalen Organisationsprinzipien partiell zu reorganisieren. Ich behaupte, dass die Therapie keine bleibende Wirkung zeigen wird, sofern wir nicht imstande sind, dieser Herausforderung gerecht zu werden und die Tiefe unseres eigenen Beteiligtseins anzunehmen. Um zu verändern, müssen wir uns selbst verändern lassen" (S. 26).
Die Frage, die unsere Patienten an uns richten, lautet, "ob wir willens sind, mit ihnen bis auf den Grund zu gehen" (S. 41). Die eigene Stimme, zu der Jaenicke mehr und mehr findet, indem er uns "die Risiken der Verbundenheit" schildert, erinnert mich an den alten Sándor Ferenczi, der es zuließ, dass seine Patienten ihn belehrten, ihn kritisierten, an ihm zweifelten, ihn supervidierten, ja sogar analysierten. Wenngleich Ferenczi am Ende einsah, dass die mutuelle Analyse - das Ergebnis seiner eigenen erfolglosen Analyse bei Freud - zwangsläufig scheitert, blieb er der Überlegung treu, dass jede wirklich engagierte Analyse beide Beteiligte verändert. Von der Leidenschaft und Aufrichtigkeit, mit der Ferenczi sich der klinischen Arbeitet widmete, kündet auch Chris Jaenickes Buch.
Der Philosoph Ludwig Wittgenstein ermahnte uns, den Unterschied zwischen Sagen und Zeigen zu beachten. Wir können das, was gesagt wird, mit den - freudianischen, kleinianischen, relationalen, selbstpsychologischen, motivationalen - psychoanalyt ischen Theorien abgleichen, die Jaenicke meisterlich handhabt, um Aggression, Sackgassen ("kritische Zuspitzungen") und die Ödipalität zu untersuchen. Was nicht gesagt, sondern nur gezeigt werden kann, wird sichtbar, wenn er sich der intersubjektiven systemischen Theorie zuwendet. Ein Intersubjektivist kann seine Theorie, wie ich selbst immer wieder festgestellt habe, nur mit Hilfe persönlicher Berichte einleuchtend darlegen. Um die "therapeutische Wirkung" intersubjektiv-systemisch zu erklären, muss ich beschreiben, was beide Beteiligte ins Feld hineintragen und wie komplex und interdependent die Prozesse ihrer wechselseitigen Beeinflussung sowie der asymmetrischen Rollenverantwortung sind. Ich muss erläutern, wie mein Patient und ich einander verändern und wie wir beide durch unsere gemeinsame Arbeit, unser Spiel, unser Ringen verändert werden.
Indem Sie mit ihrem unverwechselbaren Bedürfnis, Resonanz zu finden und angenommen zu werden, in der nächsten Sitzung mein Behandlungszimmer betreten, wecken Sie, selbst wenn mir eigene innere Regungen das Mitfühlen erschweren oder verwehren, meine Demut und verändern mich. Angesichts Ihres tiefen Leids, Ihres Kummers, der Sie vor meinen Augen zu Tode quält, fühle ich mich in einer Weise verwandelt, für die ich keine Worte finde. Angesichts Ihres an mich gerichteten Appells, Ihre Verzweiflung nicht zu ignorieren, indem ich mich einfacheren Problemen zuwende, verändere ich mich. Angesichts Ihres unverkennbaren Reichtums und Ihrer Privilegien, die meine kleinmütige Scham wecken, verändere ich mich....
Nośnik:
Twarda oprawa
Publisher:
Klett-Cotta
Biografie:
Chris Jaenicke, Dipl. Psych., ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker, Supervisor und Dozent in der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie, Berlin e.V. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Selbstpsychologie - Europäische Zeitschrift für Psychoanalytische Therapie und Forschung.« Forschungsschwerpunkte und Publikationen zur Intersubjektivitätstheorie und Selbstpsychologie.
Język:
Niemiecki
Liczba stron:
180
Streszczenie:
Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es in der therapeutischen Begegnung zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Psychoanalytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen.

Dane podstawowe

Rodzaj produktu:
Książka zszyta
Wymiary opakowania:
0.22 x 0.14 x 0.022 m; 0.34 kg
GTIN:
09783608946710
DUIN:
RJGFI7CINM9
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